Bericht über den Stia-Aufenthalt 2013

von Noel Desbuleux und Arco Tietze

1. Anreise
2. Unterkunft und Verpflegung
3. Theoretischer Unterricht
4. Praktischer Unterricht
5. „Abschlussprüfung“
6. Freizeitangebot
7. Sonstige Anmerkungen
8. Fazit

1. Durch die Angaben von Ort und Straßen und bedingt durch die geringe Größe des Ortes waren die Anfahrt mit dem Auto und das Auffinden der Gruppe kein Problem. Sie war unkompliziert und hat durch die schöne Landschaft auch Spaß gemacht. Ob die Anreise mit dem Zug genau so angenehm war weiß ich leider nicht.

2. Die Unterkunft war sehr interessant, da wir das Hostel quasi selbst verwaltet haben. War einmal etwas neues. An sich war alles grundlegend Notwendige vorhanden; ob des Preises will man hier auch sicher nicht meckern, dass keine Handtücher vorhanden waren oder nicht alles so sauber wie in einem 5-Sterne-Hotel war. Eine Pilgerherberge eben. Klodeckel und Duschköpfe könnte man der Bequemlichkeit halber ergänzen.

Das Essen war sowohl originell, da es von einheimischen gekocht wurde und nicht „europäisiert“ wurde und damit herausragend gut. Die Unkompliziertheit (Essen mittags aufwärmen, etc.) war auch sehr zuvorkommend. Das Frühstück war zwar für deutsche Verhältnisse anders, aber keineswegs schlecht. Erstes Frühstück zu Zeiten, an denen man hierzu Lande die erste Pause im Betrieb macht, ist eine interessante Erfahrung. Dazu dann Latte Macchiato und Stückchen - sehr angenehm!

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Dokumentation zum Lehrgang für Baustilkunde und Schmiedegrundlagen in Italien/Stia vom 7. - 11.6.2010

Montag: Theorie zur Baustilkunde

Die Entwicklung des christlichen Kirchenbaus:
Die ersten Kirchen entstanden in Form der antiken Basilika, welche sich dann weiter zur Kreuzbasilika entwickelte.
Später verkürzte man das Querschiff, sodass bald nur noch Schiff und Chorumgang erhalten blieben.
Romanik: Steinerne Glaubensburgen
Die Romanik ist der erste feste Baustil im Abendland. Die Bauweise entstand nach der Völkerwanderung, also im 11. und 12. Jahrhundert, in den Kunst- und Bauwerken des Frankenreiches, in Spanien, Italien und England. Der Begriff Romanik wurde im 19. Jahrhundert geprägt.
Es ist die Bauweise der sogenannten Universalmonarchie, Staat und Kirche, Fürst und Kleriker sowie Glaubensregeln und Sozialordnung.

Merkmale:
- Dreischiffige Basilikabauweise
- Schwere, dicke stützende Mauern, weit herab reichende Schiedmauern
- Stumpfe, kurze Säulen und Pfeiler
- Rundbogenlichtöffnungen mit eingesetzten Säulchen- Biforien und Triforien
- Tonnen- und Kreuzgratgewölbe
- Blendnischen, Blendarkaden
- Obergaden mit Lichteinlässen
- Zwerggalerien


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